Digitale Medien und Kreativwirtschaft
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Digitale Medien & Kreativwirtschaft

Presse, Werbemarkt, Architektur, Software oder Designwirtschaft – das sind nur einige Bereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Unternehmen der Region befassen sich mit der Schaffung, Produktion, Verteilung und medialen Verbreitung von kulturellen und kreativen Gütern und Dienstleistungen. Die Kreativwirtschaft spielt im Rahmen einer zunehmend wissensbasierten Wirtschaftsform eine zentrale Vorreiterrolle.  Mit etwas mehr als 2.000 Selbstständigen und Unternehmen und rund 4.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, ist sie auch in der Smart Region von wachsender Bedeutung und ein besonders dynamischer Wirtschaftszweig. Die Kultur- und Kreativwirtschaft besteht aber zu allererst aus Menschen mit beeindruckender Kreativität, mit einem Spürsinn für das gesellschaftlich Relevante, auf das die Region angewiesen ist, wenn sie ihre Zukunft weiterhin erfolgreich gestalten will. Hier seien nur einige Beispiele aus der Smart Region genannt:

  • Landkreis Harburg:
    Kunstnetz-Jesteburg: kreative Projekte für die Region, wie die  „Kunsthalle Jesteburg“ – eine ausgediente Telefonzelle, die als Raum für öffentliche Ausstellungen genutzt wird
  • Landkreis Lüneburg & Hansestadt Lüneburg:
    Leuphana Universität Lüneburg: Studiengang „Digitale Medien“  mit den Bereichen Audio, Video, Games, Apps
    KulturBäckerei Lüneburg: Ateliers, Ausstellungsflächen und Theater
  • Landkreis Stade:
    Hochschule 21: Ausbildungsangebote in Architektur und Bauen
  • Landkreis Uelzen:
    Hundertwasserbahnhof: überregional bekannte Attraktion für Touristen
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg:
    Grüne Werkstatt Wendland: innovatives Kooperationsmodell zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und jungen Talenten
Kompetenzfeldkarte Digitale Medien und Kreativwirtschaft

Die Trends der Branche

Die Branche steht vor vielfältigen Herausforderungen, wie geeignete Fachkräfte zu finden oder sich erfolgreich den Markt zu erschließen. Einhergehend mit diesen Entwicklungen bieten sich jedoch auch erhebliche Chancen für die Branche:

  • Digitalisierung: die zunehmende Vernetzung, Deregulierung und Veränderung des Mediennutzungsverhaltens begünstigen die Annäherung unterschiedlicher Technologien, Medien und Wirtschaftsbranchen.
  • Industrie 4.0: Die Wertschöpfungsketten der Zukunft werden durch einen hohen Grad an Automatisierung, Ressourceneffizienz und Flexibilität geprägt sein, wie beispielsweise 3D-Drucksysteme. Die Verknüpfung und Kommunikation zwischen softwaretechnischen Systemen und mechanischen / elektronischen Teilen über bestimmte Datenstrukturen (z.B. Internet) steht dabei im Fokus (Cyber-physische Systeme).
  • Innovationsmotor durch Kooperationen: Innovationspotenziale werden in der Zusammenführung von Unternehmerinnen und Unternehmern der Kreativwirtschaft mit anderen Wirtschaftsbereichen, insbesondere mit den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) liegen. Weiterhin stehen eine erfolgreiche Markterschließung und Finanzierungsmöglichkeiten im Mittelpunkt der Branche.
  • Wesentliche Zukunftsthemen: Wesentliche Zukunftsthemen der Digitalen Medien und Kreativwirtschaft sind die regionale Vernetzung der Akteure untereinander, sowie Kooperationen mit anderen Wirtschaftszweigen. Dabei geht es um Themen der Produkt- und Prozessinnovation, wie Designs, Marketingkonzepte oder innovative Arbeits- und Organisationsformen sowie alles rund um das Thema der Digitalisierung.

Workshops Digitale Medien und Kreativwirtschaft

Im Rahmen von Smart Region kamen rund 50 Teilnehmer in 2 Workshops zusammen und diskutierten über die zentralen Zukunftsfragen und Herausforderungen der Region. In intensiven Gesprächen entwickelten sie gemeinsam eine Reihe erster Projektideen für die Region.

Die Protokolle zu den Workshops Digitale Medien und Kreativwirtschaft finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Kompetenzfeld finden Sie hier.

Kontakt

Dr. Jürgen Glaser
Dr. Jürgen Glaser
Prokurist/Bereichsleiter Clusterentwicklung
Süderelbe AG
Veritaskai 4
21079 Hamburg
Telefon:+49 (40) 355 10 3410
Telefax:+49 (40) 355 10 330

SMART REGION wird mit niedersächsischen Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.