Gesundheits- und Sozialwirtschaft
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Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft ist ein moderner, dynamisch wachsender Wirtschaftszweig. Selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten hat sich die Branche als ein Stabilisator des regionalen Arbeitsmarktes bewährt. In der Smart Region sind rund 30.000 Menschen in dieser Branche beschäftigt, was ca. 15 % der Gesamtbeschäftigung entspricht. Insbesondere im Landkreis Uelzen ist fast jeder vierte Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft tätig ist. Daraus resultiert die besondere Bedeutung für die Smart Region. Die Smart Region kann in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft flächendeckend besondere Kompetenzen vorweisen. Hier sind nur einige Beispiele:

  • Landkreis Harburg:
    Initiative Stadtlandpraxis Harburg: Konzepte gegen den Ärztemangel im ländlichen Raum
    Innovative Unternehmen: Medizintechnik, eHealth und Pharmaindustrie
  • Landkreis Lüneburg & Hansestadt Lüneburg:
    Kompetenzzentrum Gesundheit der Leuphana Universität Lüneburg
    Netzwerkinitiative eHealth Lüneburg
  • Landkreis Stade:
    Palliativstützpunkt Niederelbe
    Hochschule 21: Ausbildungsangebote in Physiotherapie, Pflege und Hebamme und Weiterbildungsangebote im Bereich Ambient Assisted Living
    Innovative Unternehmen: z.B. Implantcast GmbH
  • Landkreis Uelzen:
    Kurstandort Bad Bevensen mit Spezialisierungen im Bereich der Herz- und Gefäßchirurgie und Rehabilitation. Zwei Kliniken zur Behandlung von Essstörungen ergänzen dieses besondere Angebot.
  • Landkreis Lüchow-Dannenberg:
    Innovative Unternehmen der Medizintechnik: z.B. Artesan Pharma GmbH & Co. KG Eine von drei Niedersächsischen Gesundheitsregionen in der Smart Region. Daneben existieren weitere Gesundheitsregionen in den Landkreisen Lüneburg und Uelzen.
Kompetenzfeldkarte Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Die Trends der Branche

Das Beispiel des demographischen Wandels, steht exemplarisch für die vielfältigen Herausforderungen, die auf die Region verstärkt zukommen werden. Einhergehend mit diesen Entwicklungen bieten sich jedoch auch erhebliche Chancen für die Menschen und Unternehmen:

Demographischer Wandel: aufgrund der fortschreitenden Alterung der Bevölkerung steigt die Nachfrage nach bedarfsgerechten Gesundheitsleistungen und Pflegeangeboten; für den ländlichen Raum ergibt sich die Herausforderung eine flächendeckende Versorgung zu erhalten.

Gesundheitsbewusstsein: die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen des zweiten Gesundheitsmarktes steigt an; die privaten Haushalte geben mehr für ihre Gesundheit aus, wovon auch der Gesundheitstourismus profitiert.

Innovative Technologien: die Digitalisierung schreitet auch in der Gesundheitswirtschaft weiter voran; das betrifft z.B. Themen wie E-Health, Ambient Assisted Living (AAL) etc.

Fachkräftesicherung: v.a. in den Pflegeberufen zeigen sich heute bereits deutliche Engpässe; künftig sind auch Engpässe in weiteren Berufsfeldern der Branche zu erwarten.

Kostendruck & Leistungsbegrenzungen: steigende Gesundheitsausgaben (u.a. aufgrund der wachsenden älteren Bevölkerung) stehen mittelfristig stagnierenden bis rückläufigen Einnahmen der Sozialversicherungen gegenüber.

Wesentliche Zukunftsthemen: Als wichtige Zukunftsthemen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft in der Smart Region wurden die Fachkräftesicherung, die Gewährleistung der Daseinsvorsorge sowie die Anforderung an eine flächendeckenden Versorgung insbesondere in den ländlichen Räumen der Region identifiziert. Mögliche Initiativen in diesen Zukunftsthemen lassen sich unter den folgenden Schlagworten bündeln: "Arbeit und Qualifizierung", "Neue Versorgungsformen", "Gesundheitsstandort Haushalt: Pflege in Häuslicher Umgebung", "Medizintechnik und Gesundheitsdienstleistungen" sowie "E-Health".

Workshops Gesundheits- und Sozialwirtschaft

Im Rahmen von Smart Region kamen über 40 Teilnehmer in Workshops zusammen und diskutierten über die zentralen Zukunftsfragen und Herausforderungen. Gemeinsam entwickelten sie eine Reihe erster Projektideen für die Region.

Die Protokolle zu den Workshops Gesundheits- und Sozialwirtschaft finden Sie hier.

Die Pressemitteilung zum Kompetenzfeld finden Sie hier.

Kontakt

Dr. Jürgen Glaser
Dr. Jürgen Glaser
Prokurist/Bereichsleiter Clusterentwicklung
Süderelbe AG
Veritaskai 4
21079 Hamburg
Telefon:+49 (40) 355 10 3410
Telefax:+49 (40) 355 10 330

SMART REGION wird mit niedersächsischen Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert.