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Der Hamburger Süden: wettbewerbsfähige Infrastruktur

Hamburg ist das "Tor zur Welt". Die Metropolregion Hamburg gilt deshalb zu Recht als das deutsche Zentrum für Industrie, Handel, Logistik und Dienstleistungen. Die Süderelbe-Region zeichnet sich besonders durch ihre hervorragende Anbindung an die verkehrliche Infrastruktur aus. Über die Autobahnen A1 und A7 ist die südliche Metropolregion Hamburg an die Ballungsräume Bremen, Hannover und Berlin leistungsfähig angebunden.

Für den Ausbau wichtiger Infrastrukturprojekte

Aktuell wird zu wenig in den Ausbau der Infrastruktur investiert und wichtige Projekte werden nicht oder verspätet realisiert. Die zentrale Rolle der Infrastrukturentwicklung in Norddeutschland findet keine hinreichende Anerkennung bei der Vergabe der Verkehrsinvestitionsmittel des Bundes. Dabei ist eine Fortführung der Planungen und Realisierung der notwendigen Verkehrsinfrastrukturprojekte in Norddeutschland umso dringender denn:

  • Pro investierte Milliarde Euro in Infrastruktur ist ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um jährlich rund 240 Millionen Euro zu erwarten.

  • Der gegenwärtige Investitionsstau von rd. 15 Milliarden Euro - allein aus Infrastrukturprojekten der Ahrensburger Liste - führt daher zu volkswirtschaftlichen Einbußen von fast 4 Milliarden Euro pro Jahr (Kurzfristeffekt); bezogen auf einen hypothetischen Abschreibungszeitraum von 30 Jahren liegen die volkswirtschaftlichen Einbußen bei über 45 Mrd. Euro (Langfristeffekt).

Vor diesem Hintergrund setzt sich die Süderelbe AG im Namen der Wirtschaft dafür ein, die zentrale Rolle der Infrastrukturentwicklung in der Metropolregion Hamburgs stärker anzuerkennen und die Fortführung der Planungen und Realisierung der notwendigen Verkehrsinfrastrukturprojekte wie z.B. die Elbvertiefung sowie die Hinterlandanbindung zügig voranzutreiben.

A 20

Mit der A 20, auch Küstenautobahn genannt, soll die räumliche Trennung zwischen Niedersachsen und Schleswig Holstein im Unterelbegebiet überwunden werden. Hierbei verläuft die geplante A 20 als Nordwestumgehung Hamburgs von Bad Segeberg auf Schleswig-Holsteiner Seite durch den geplanten Elbtunnel bei Drochtersen (Landkreis Stade) sowie mit Kreuzung der A27 bei Bremerhaven bis zur A 28  in Westerstede auf Niedersächsischer Seite. Durch den Bau der A 20 soll eine Verbesserung der Hinterlandanbindungen der Nordseehäfen sowie eine Stärkung der  Küstenregion und den strukturschwachen Gebieten im Unterelbegebiet realisiert werden.

Gegenwärtig plant die aktuelle Landesregierung Schleswig-Holsteins  den Weiterbau der A 20 als Teilstück zwischen Bad Segeberg und der A 7.

A 26

Die A 26 ist als durchgängige Autobahn von Hamburg ausgehend von der A 7 Richtung Stade bis zum Autobahnkreuz mit der A 20 in Drochtersen geplant. Sie soll die stark befahrene B 73 entlasten. Zudem soll eine bessere Anbindung des südwestlich der Elbe gelegenen Wirtschaftsraums an die Metropole Hamburg erreicht werden.

Gegenwärtig ist eins der insgesamt fünf Teilstücke der A 26 zwischen Stade und Horneburg realisiert. www.a26jetzt.de

A 39

Durch den geplanten Ausbau der A 39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg soll die bestehende A 39 bei Wolfsburg mit der A 39 Lüneburg–Hamburg durch insgesamt sieben Bauabschnitte verbunden werden. Durch den Bau soll eine Entlastung der stark frequentierten A 7 sowie der B 4 erreicht werden. Zudem soll eine Verbesserung der Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens realisiert werden.

Gegenwärtig werden alle sieben Abschnitte beplant.

Y-Trasse

Die Y-Trasse soll als Hochgeschwindigkeitsstrecke den Personenverkehr zwischen den Metropolen Hamburg, Bremen und Hannover beschleunigen. Durch die geplante Verlagerung der Personenfernverkehre auf die Y-Trasse sollen gleichzeitig Kapazitäten für den Güterverkehr, insbesondere im Seehafenhinterlandverkehr, auf den vorhandenen Strecken frei gemacht werden. Zudem sollen neben Mischverkehr auch Güterverkehre auf der Y-Trasse realisiert werden.

Gegenwärtig prüft die Bahn im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums als Alternative zur Y-Trasse Möglichkeiten zum Ausbau von Bestandsstrecken.

Schiffshebewerk Scharnebeck

Das Schiffshebewerk in Scharnebeck ist der Engpass bei der Verbindung  des Hamburger Hafens mit dem Binnenschiff über die Elbe und dem Elbe-Seitenkanal in den Mittellandkanal. Das Schiffshebewerk ist mittlerweile veraltet was immer wieder zu Ausfällen und damit verbundenen Liegezeiten für die Binnenschifffahrt führt.  Zudem entspricht das Bauwerk aufgrund der begrenzten Troglänge von 100 m den heutigen Anforderungen der modernen Binnenschifffahrt nicht mehr. Die östliche Kammer wurde in den beiden letzten Jahren generalüberholt, ab 2014 soll die westliche Schleusenkammer generalüberholt werden.

Gegenwärtig wird der Bau einer neuen Schleuse mit einer Troglänge von 225 m als Ergänzung zum Schiffshebewerk Scharnebeck geprüft.

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