3D-Druck - Keine Spielerei mehr!

3D-Druck ist in aller Munde. Auch bekannt unter den Bezeichnungen Additive Fertigung, Additive Manufacturing, Generative Fertigung oder Rapid-Technologien ist der 3D-Druck eine umfassende Bezeichnung für alle Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen und so dreidimensionale Gegenstände erzeugt werden. In fast allen Industriebereichen wird derzeit darüber nachgedacht, wie dieses Verfahren zu Zeit- und Kostenersparnis sowie höherer Effizienz führen kann, sei es durch die direkte Vor-Ort-Fertigung oder externe Zulieferung.

Doch welche Anwendungsmöglichkeiten gibt es? Kann ich jedes Produkt im 3D-Druck erstellen? Und wie genau funktioniert das?

Der Orthopädiehersteller Reha OT denkt beispielsweise über die Möglichkeit nach, eine Carbonfaser-Spange für eine Orthese mithilfe des 3D-Druckverfahrens zu fertigen. Damit wären Anpassungen an spezifische körperliche Merkmale der Kunden leicht umsetzbar und würden ihm das Leben erleichtern.

Ein Workshop an der Helmut-Schmidt-Universität (HSU) im August hatte den Fokus auf den Anwendungsszenarien der 3D-Drucktechnologie. Die anwesenden Unternehmensvertreter erhielten Einblick in die einzelnen Fertigungsverfahren. Hands-On war angesagt und jeder Teilnehmer konnte das FabLab-Konzept der HSU nutzen und selbst 3D-Teile drucken. Im nächsten Schritt gilt es nun, das Gelernte auf das eigene Unternehmen zu übertragen. Die teilnehmenden KMU aus der Süderelbe-Region hatten daher die Möglichkeit, Fragen zu ganz konkreten Anwendungsmöglichkeiten in ihrem Betrieb zu stellen. Denn darum ging es im  Workshop auch vordergründig – Unternehmen für den 3D-Druck zu sensibilisieren und zu einer betrieblichen Nutzung von 3D-Druck anzuregen.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes „Kompetenzzentrum Neue Materialien und Produktion (KNMP)“ durchgeführt. Dies ist eine Kooperation des CFK Valley e. V. mit der Süderelbe AG und dem Laboratorium Fertigungstechnologie der Helmut-Schmidt-Universität.

Das Kompetenzzentrum versucht KMUs den Zugang zu neuen Werkstoffen des Leichtbaus und neuen Fertigungstechnologien wie dem 3D-Druck mit niederschwelligen Angeboten zu erleichtern und so Innovation zu befördern.    


Projektpartner

CFK Valley e.V.

Helmut-Schmidt-Universität

Süderelbe AG

Dr. Gunnar Merz

Geschäftsführender Vorstandsvorsitzender

Laboratorium Fertigungstechnik

Pascal Krenz

 

Dr. Arne Bünger

Projektmanager

Ottenbecker Damm 12

Holstenhofweg 85

Veritaskai 4

21684 Stade

22043 Hamburg

21079 Hamburg

 

 

 

Merz@cfk-valley.com

pascal.krenz@hsu-hh.de

Buenger@suederelbe.de

Tel. 04141 4074010

Tel. 040 654 138 27

Tel.: 040 355 10 3417

 

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