Elektromobilität auf dem Land – Streckenplanung als Herausforderung

Seit Juni 2021 wird der Shuttle-On-Demand Service des elbMOBIL in Winsen/Luhe und der Elbmarsch durch ein Elektroauto ergänzt. Im Rahmen des bis Ende 2021 laufenden Förderprojekts im Reallabor Hamburg will der Verkehrsbetreiber, die KVG in Stade, damit Erfahrungen sammeln. Es gilt herauszufinden, ob ein wirtschaftlicher Einsatz von elektrobetriebenen Fahrzeugen bei großen Entfernungen möglich und sinnvoll ist.

Bereits seit dem 13. Dezember 2020 sind fünf Mercedes Sprinter mit Verbrennungsmotor als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs durch einen bedarfsgerechten On-Demand-Service in der Region unterwegs. Ziel des Projektes ist es, die Standortattraktivität für Wohnen und Arbeiten zu erhalten und weiter zu stärken.

Trotz der Einschränkungen in den vergangenen Monaten durch fehlende Freizeitverkehre und Homeoffice-Lösungen im Rahmen der Corona-Pandemie haben sich die Fahrgastzahlen Monat für Monat nach oben entwickelt. Zudem wurde im Juni 2021 das Bediengebiet auf die Ortsteile Laßrönne und Tönnhausen ausgedehnt.

Im nächsten Schritt gilt es nun auszuprobieren, inwieweit sich Elektro-Fahrzeuge für ländliche Verkehre mit großen Entfernungen eignen und ob die Reichweite den Anforderungen gerecht werden kann. „Für uns ist das Projekt eine gute Möglichkeit, neue Mobilitätsformen mit klimafreundlicher Technologie zu verbinden und daraus zu lernen,“ erläutert Michael Fastert, Geschäftsführer der KVG Stade.

Kategorien

Region

Zugeordnete Dateien

Besucher lesen auch