Fachkräfte stellen sich vor: Interview mit Manuel von Otte, Busfahrer bei der KVG Stade

Das YOJO-Team der Süderelbe AG hat die KVG Stade besucht und mit dem Busfahrer Manuel von Otte darüber gesprochen, wie er zur KVG gekommen ist und warum er sich bei der Arbeit und in der Region wohlfühlt.

Bitte erzähl‘ doch kurz einmal, wer du bist.

Mein Name ist Manuel von Otte, ich bin 30 Jahre alt, wohne in Kutenholz und arbeite jetzt seit 5 Jahren hier bei der KVG.


Was hast du davor gemacht?

Ich war Busfahrer in Dithmarschen in Schleswig-Holstein. Geboren und aufgewachsen bin ich in Itzehoe im Landkreis Steinburg. Dann bin ich nach Wuppertal gegangen und habe dort die Ausbildung zur Fachkraft für Fahrbetrieb begonnen. Aber ich bin dann wieder zurück zu meinen Eltern gezogen und habe als Busfahrer in Dithmarschen weitergearbeitet, wo ich auch meine jetzige Frau getroffen habe.


Wie kam es dazu, dass du von Dithmarschen nach Stade gezogen bist?

Eigentlich bin ich wegen meiner Frau hier. Ich habe sie im Bus kennengelernt, sie hat dann hier bei der KVG die Lehre angefangen. In ihrem Vorstellungsgespräch kamen sie darauf zu sprechen, dass ich Busfahrer bin und es wurde direkt nach meiner Bewerbung gefragt. Da musste ich mich natürlich auch bewerben und bin jetzt seit dem 01.07.2014 hier angestellt. 


Warum hast du dich entschieden, in Kutenholz zu wohnen und nicht in Stade oder auch in Hamburg?
 
Meine Frau und ich sind einfach Kinder vom Land und Kutenholz ist ein bisschen abseits gelegen. Wir mögen, dass es dort ruhig ist man nicht so viel Stress hat wie in der Stadt. Ich bin ja auch in Wuppertal gefahren und Schienenersatzverkehr in Hamburg. Aber wenn ich den ganzen Tag durch die Stadt fahre, da würde ich verrückt werden. Da bin ich ganz ehrlich. Lieber bin ich schön über Land unterwegs, da habe ich meine Ruhe und alles ist gut.


Was gefällt dir bei der KVG als Arbeitgeber besonders gut und warum bist du gerne hier tätig?

Für mich persönlich ist es die hohe Aufgabenvielfalt, die wir hier haben, mit Linienverkehr und Sonderfahrten. Ich bin einer der wenigen Fahrer, der wirklich alles fährt - bis auf den Radwanderbus, dafür fehlt mir noch ein Sonderführerschein. Ich fahre hier Schienenersatzverkehr, ganz viel in Hamburg für die S-Bahn oder auch mal für die Nordbahn in Schleswig-Holstein. Das ist dann quasi für mich ein Heimspiel. Ab und zu fahre ich unseren Ausflugsbus, den Vogelkieker. Vor kurzem war ich außerdem mit unserem Oldtimer auf Pellworm unterwegs, das war auch sehr schön. Diese Vielfalt gefällt mir sehr, und dass die KVG ein sicherer, zuverlässiger Arbeitgeber ist.  


Die KVG ist ja mit 800 Mitarbeitern ein großes Unternehmen. Ist es dadurch eher anonym oder wie erlebst du das?

Hier im Betrieb in Stade ist das definitiv nicht so. Wir sind hier keine Nummer, wir haben hier Namen und werden auch mit Namen angesprochen. Mein Vorstellungsgespräch damals war „Klönschnack“. Das habe ich auch schon anders kennengelernt.
 

Was magst du an der Region hier besonders?

Einmal die Nähe zum Alten Land, denn es gibt nichts Besseres als den Apfelsaft von hier. Da ich von der Küste komme, natürlich die Nähe zum Wasser – nach Cuxhaven ist es nicht weit oder auch an die Elbe ist es nur ein Katzensprung. Auch im Harz oder im Heidepark ist man von hier aus schnell. Das ist ja alles dicht beieinander.


Vielen Dank für das Gespräch!

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