Immer auf die Kleinen – auch Start-Ups trifft die Krise schwer

Gründerinnen und Gründer leiden unter der geringen Investitionsbereitschaft und verzeichnen Umsatzeinbußen. Doch es ist Hilfe in Sicht.

Apps, nachhaltige Banken, Online-Services, E-Roller und unzählige weitere innovative Produkte und Dienstleistungen brachten Start-Ups in den vergangenen Jahren auf den Markt. Doch in Zeiten von Corona, Rezession und geschlossenen Geschäften haben sie es schwer. In vielen Start-Ups arbeiten nur wenige Mitarbeiter, diese aber umso härter. Rücklagen gibt es wenige. Eine Besserung der wirtschaftlichen Lage ist nicht in Aussicht.

Doch auch für Start-Ups und Gründer gibt es Unterstützung. Das Bundesministerium stellt einen Rettungsschirm von rund zwei Milliarden Euro bereit.

Und auch in der Süderelbe-Region tut sich was: Eine neue Taskforce zur Unterstützung und Beratung von Start-Ups wurde ins Leben gerufen. Mit dabei sind das Netzwerk BANEW - Business Angel Network Elbe-Weser, die Wirtschaftsförderung im Landkreis Harburg (WLH), die Süderelbe AG, die IHK Lüneburg-Wolfsburg, die Volksbank Lüneburger Heide, die Sparkasse Harburg-Buxtehude, die HASPA sowie die MIT Harburg-Land. Gemeinsam hilft die Taskforce betroffenen Start-Ups, berät sie und stellt Kredite zur Verfügung.

Noch 2019 wurden rund drei Milliarden Euro in deutsche Start-Ups investiert. Die Investitionsbereitschaft ist im Jahr 2020 gering, die Umsatzausfälle sind groß. Das ist problematisch, denn gerade in der Coronakrise wird deutlich, wie sehr wir die Start-Ups brauchen. Wir brauchen Innovationen, neue Denkweisen und kreative Lösungsansätze! Mehr denn je sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit – gerade in der Wirtschaft – unverzichtbar.

Eine allgemeine Liste mit wichtigen Informationen und Links zu Corona sowie zur Soforthilfe finden Sie hier.