Pflicht für Solartechnik und Co. – Zumutung oder richtungsweisend?

Ende 2020 wurde das Hamburger Klimaschutzgesetz beschlossen. Demnach müssen schon 2023 auf allen Hamburger Neubauten Photovoltaik-Anlagen zur Stromproduktion installiert werden.

Bereits ab Mitte 2021 sollen außerdem beim Austausch von Heizungen 15 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Quellen kommen.

Laut der Umweltbehörde Hamburg ergibt sich allein aus der Photovoltaik-Pflicht eine mögliche Einsparung von 60.000 Tonnen CO2 bis 2030. Der verstärkte Ausbau von Solar- und modernen Wärmeanlagen biete außerdem mit Blick auf die wirtschaftlichen und konjunkturellen Folgen der Corona-Pandemie die Chance, die lokale und regionale Wirtschaft und Wertschöpfung zu stärken und gleichzeitig die Energiewende noch schneller voranzubringen.

Auch der Niedersächsische Landtag hat im Dezember 2020 ein neues Klimagesetz verabschiedet und damit das Thema Klimaschutz in der Landesverfassung verankert. Der landesweite Energiebedarf soll bis zum Jahr 2040 komplett durch Erneuerbare Energien abgedeckt werden und Niedersachsen verpflichtet sich zur Klimaneutralität bis 2050.

Die Wohnungswirtschaft steht den neuen Regelungen kritisch gegenüber. Hunderttausende Mieter müssten durch die Verordnung mit höheren Wohnnebenkosten rechnen, erklärten der BFW Landesverband Nord, der Grundeigentümer-Verband Hamburg, der Immobilienverband IVD Nord und der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) gemeinsam.

Wie stellen sich die ausführenden Bauunternehmen zu diesem Thema? Gibt es Vorbehalte oder Zustimmung?

Die hochschule 21 und die Süderelbe AG laden Sie herzlich ein zur 3. Fachtagung Bauwirtschaft mit Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Unter dem Titel

Pflicht für Solartechnik und Co. – Zumutung oder richtungsweisend?

erläutert am 6. Mai 2021 ab 15.00 Uhr Senator Jens Kerstan, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft der Stadt Hamburg seinen Standpunkt sowie seine Ideen. Auch Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Olaf Lies gibt ein Statement zum Thema.

Diese Verordnung bleibt nicht ohne Folgen für die Bau- und Wohnungswirtschaft. Dazu hören wir eine Stimme aus der Branche.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an unserem digitalen Format und treffen uns bei Zoom:

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