Projektentwicklungsgesellschaft will LNG-Termin in Stade bauen

Projektentwicklungsgesellschaft will LNG-Terminal in Stade bauen

Die LNG GmbH i.G. beabsichtigt im Industriepark Stade ein Flüssiggas-Terminal /LNG = Liquid Natural Gas) zu errichten.

So unterzeichneten heute die Projektpartner LNG Stade GmbH i.G. und Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbh am Seehafen Stade-Bützfleth eine Kooperationsvereinbarung, um eine Alternative zu der herkömmlichen Pipeline-gebundenen Gasversorgung für Deutschland zu etablieren. In der finalen Ausbaustufe würde dieses LNG-Terminal dazu beitragen, rund 15 Prozent des deutschen Erdgasbedarfs zu decken.

Durch die Anbindung an das deutschlandweite Erdgasverteilnetz soll das LNG-Terminal Stade einen wichtigen Baustein für die Diversifizierung der Gasversorung darstellen und gleichzeitig Deutschland einen Zugang zum internatinalen LNG-Markt eröffnen – und das ganz ohne den Neubau von Pipelinekapazitäten. Daneben könnten vom ersten Tag der Inbetriebnahme an Synergien zwischen einem zukünftigen LNG-Terminal und dem Chemiestandort Dow Stade sinnvoll genutzt werden.

Die LNG Stade GmbH i.G. wurde von der umwelttechnik & ingenieure GmbH aus Hannover gegründet, einem unabhängigen Consultant und Projektentwickler mit dem Schwerpunkt Energie. Ferner haben die umwelttechnik & ingenieure GmbH, die Macquarie Gruppe sowie China Harbour Engineering Construction (CHEC) eine Absichtserklärung unterzeichnet. Im Rahmen dieser Absichtserklärung ist geplant, dass die Macquarie Gruppe die Finanzierung des Terminals vorbehaltlich interner und externer Genehmigungen prüft und CHEC die Übernahme von Bauleistungen untersucht,

Die Süderelbe AG als engagierter Partner der Region unterstützt die LNG GmbH i.G.. „Mit dem geplanten Bau des LNG-Terminals in Stade steht ein zukunftsweisendes Infrastruktur-Projekt in der Süderelbe-Region in den Startlöchern“, begrüßt Dr. Olaf Krüger, Vorstand der Süderelbe AG, das Vorhaben.

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