Pressemeldung: Zukunftsregion Süderelbe

Ministerin Walter übergibt Förderbescheid für Open Lab und Protospace in Stade

Ministerin Walter übergibt Förderbescheid für Open Lab und Protospace in Stade

Stade, 02.09.2026 – Die Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG und die Zukunftsregion Süderelbe haben heute in Stade den Förderbescheid für das Projekt Open Lab und Protospace von Melanie Walter, Niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, entgegengenommen. Mit der Förderung entstehen im Umfeld des Wasserstoffforschungszentrums H2AM neue Lern- und Experimentierräume, in denen Schülerinnen und Schüler praxisnah an MINT-Themen und Wasserstofftechnologien herangeführt werden.

Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung sagte: „Erfolgreiche Regionalentwicklung braucht gut ausgebildete Menschen und starke Netzwerke. Genau hier setzen Open Lab und Protospace an: Schulische Bildung trifft auf Forschung und industrielle Praxis und zeigt jungen Talenten spannende Berufsperspektiven in ihrer Heimatregion auf. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern mit ihnen die gesamte Region, weil Know-how und Wertschöpfung vor Ort bleiben. Damit stärken wir den Innovationsstandort Stade, fördern den Fachkräftenachwuchs und schaffen beste Voraussetzungen für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region“, sagte Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung.“

Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, betont: „Mit dem Open Lab und Protospace schaffen wir einen Ort, an dem junge Menschen Zukunftstechnologien nicht nur kennenlernen, sondern selbst praktisch erproben und weiterentwickeln können.“ Die Projektleiterin Jenne Wendt ergänzt: „Damit schlagen wir die Brücke zwischen Forschung, Bildung und Fachkräftegewinnung für die Zukunft.“

Das Thema Wasserstoff hat für den Wirtschaftsstandort Stade in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Mit dem Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime (H2AM) wurde Stade als einer von bundesweit vier Standorten für Wasserstoffinnovationen in der Mobilität ausgewählt. Der Schwerpunkt liegt auf Speicher-, Distributions- und Antriebssystemen für die Luft- und Schifffahrt.

Lars Kolk, Erster Stadtrat der Hansestadt Stade, unterstreicht: „Die Region verfügt mit dem CFK-Valley über ein leistungsfähiges Innovationsumfeld aus Forschung, Wissenschaft und Industrie, dessen Kompetenzen nun auch für junge Menschen nutzbar gemacht werden können.“ Einrichtungen wie das Fraunhofer IFAM, das DLR, die Hochschulkooperation HP CFK aus der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover sowie Unternehmen wie Airbus und das Composite Technology Center arbeiten hier seit Jahren an Leichtbautechnologien und deren industrieller Anwendung.

Im Rahmen des H2AM entsteht in Stade-Ottenbeck ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wasserstoffanwendungen mit Labor-, Büro- und Hallenflächen. Das über die Zukunftsregion Süderelbe geförderte Open Lab und Protospace ergänzt diese Infrastruktur gezielt um einen Bildungs- und Innovationsbereich. Geplant sind moderne Lern- und Arbeitsbereiche mit 3D-Druckern, Robotersystemen und Werkstattausstattung. Unter fachlicher Anleitung können Schülerinnen und Schüler Experimente zu Wasserstoff, Brennstoffzellen und Leichtbaumaterialien durchführen sowie eigene Projekte und Prototypen entwickeln.

Für die Zukunftsregion Süderelbe ist das Vorhaben ein zentrales Element ihrer Innovationsstrategie. Landrat Kai Seefried erklärt: „Mit dem Open Lab und Protospace investieren wir nicht nur in moderne Bildungsangebote, sondern in die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Das Projekt stärkt die Verbindung zwischen Schule, Forschung und Unternehmen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Stade und in der gesamten Süderelbe-Region.“

Das Regionalmanagement der Zukunftsregion Süderelbe begleitet die Umsetzung des Projekts. Dr. Olaf Krüger, Leitung des Regionalmanagements der Zukunftsregion Süderelbe und Vorstand der Süderelbe AG, ergänzt: „Das Open Lab und Protospace ist ein Beispiel dafür, wie wir mit den Leitprojekten der Zukunftsregion regionale Stärken gezielt weiterentwickeln. Als Regionalmanagement bringen wir die Partner zusammen und begleiten die Projektträger dabei, Innovationen nachhaltig in der Region zu verankern.“

Das Gesamtbudget des Projektes beträgt über den Förderzeitraum von drei Jahren insgesamt rund 1,65 Mio. Euro. Rund 60 Prozent werden aus Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) über das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ gefördert. Die Kofinanzierung übernehmen die Hansestadt Stade und der Landkreis Stade.

Über die Zukunftsregion Süderelbe
Im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ wurde die Zukunftsregion Süderelbe vom Land Niedersachsen als eine von 14 Zukunftsregionen anerkannt. Als starke Gemeinschaftsinitiative haben sich die Landkreise Harburg (Leadpartner), Stade, Lüneburg, die Hansestadt Lüneburg sowie die Süderelbe AG zusammengeschlossen. Fokus der Zukunftsregion Süderelbe ist das Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“. Hierüber können Fördermittel beim Land Niedersachsen zur Umsetzung von Leitprojekten im Rahmen des Konzepts „Zukunftsregion Süderelbe – Die Region als Open Creative & Innovative Space“ beantragt werden.

Über die Süderelbe AG 
Die Süderelbe AG versteht sich als Ansprechpartner für Unternehmen, Investoren und Kommunen im Hamburger Süden. Schwerpunkte der Gesellschaft liegen in der Förderung des Wirtschaftsstandorts Süderelbe, der Stärkung der Leit- und Zukunftsbranchen sowie in den Unternehmensservices. Mit der Entwicklung und Umsetzung grenzübergreifender Konzepte und Projekte stärkt die Süderelbe AG die südliche Metropolregion Hamburg. Hamburg und die niedersächsischen Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade sowie die Hansestadt Lüneburg gehören ebenso zu den insgesamt 119 Aktionären wie die Sparkassen der Region und zahlreiche private Unternehmen.

Lesezeit: (773 Wörter)
Gruppenbild alle Projektpartner© Florian Viebrock
Gruppenbild Regionalmanagement mit Ministerin Walter© Florian Viebrock

Pressemeldung: Zukunftsregion Süderelbe

Pressemeldung: Zukunftsregion Süderelbe

Übergabe Ministerin Melanie Walter und Jenne Wendt© Florian Viebrock

Ministerin Walter übergibt Förderbescheid für Open Lab und Protospace in Stade

Ministerin Walter übergibt Förderbescheid für Open Lab und Protospace in Stade

Stade, 02.09.2026 – Die Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG und die Zukunftsregion Süderelbe haben heute in Stade den Förderbescheid für das Projekt Open Lab und Protospace von Melanie Walter, Niedersächsische Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung, entgegengenommen. Mit der Förderung entstehen im Umfeld des Wasserstoffforschungszentrums H2AM neue Lern- und Experimentierräume, in denen Schülerinnen und Schüler praxisnah an MINT-Themen und Wasserstofftechnologien herangeführt werden.

Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung sagte: „Erfolgreiche Regionalentwicklung braucht gut ausgebildete Menschen und starke Netzwerke. Genau hier setzen Open Lab und Protospace an: Schulische Bildung trifft auf Forschung und industrielle Praxis und zeigt jungen Talenten spannende Berufsperspektiven in ihrer Heimatregion auf. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern mit ihnen die gesamte Region, weil Know-how und Wertschöpfung vor Ort bleiben. Damit stärken wir den Innovationsstandort Stade, fördern den Fachkräftenachwuchs und schaffen beste Voraussetzungen für die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung der Region“, sagte Melanie Walter, Ministerin für Europa und Regionale Landesentwicklung.“

Thomas Friedrichs, Geschäftsführer der Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, betont: „Mit dem Open Lab und Protospace schaffen wir einen Ort, an dem junge Menschen Zukunftstechnologien nicht nur kennenlernen, sondern selbst praktisch erproben und weiterentwickeln können.“ Die Projektleiterin Jenne Wendt ergänzt: „Damit schlagen wir die Brücke zwischen Forschung, Bildung und Fachkräftegewinnung für die Zukunft.“

Das Thema Wasserstoff hat für den Wirtschaftsstandort Stade in den vergangenen Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen. Mit dem Hanseatic Hydrogen Center for Aviation and Maritime (H2AM) wurde Stade als einer von bundesweit vier Standorten für Wasserstoffinnovationen in der Mobilität ausgewählt. Der Schwerpunkt liegt auf Speicher-, Distributions- und Antriebssystemen für die Luft- und Schifffahrt.

Lars Kolk, Erster Stadtrat der Hansestadt Stade, unterstreicht: „Die Region verfügt mit dem CFK-Valley über ein leistungsfähiges Innovationsumfeld aus Forschung, Wissenschaft und Industrie, dessen Kompetenzen nun auch für junge Menschen nutzbar gemacht werden können.“ Einrichtungen wie das Fraunhofer IFAM, das DLR, die Hochschulkooperation HP CFK aus der TU Braunschweig, der TU Clausthal und der Leibniz Universität Hannover sowie Unternehmen wie Airbus und das Composite Technology Center arbeiten hier seit Jahren an Leichtbautechnologien und deren industrieller Anwendung.

Im Rahmen des H2AM entsteht in Stade-Ottenbeck ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Wasserstoffanwendungen mit Labor-, Büro- und Hallenflächen. Das über die Zukunftsregion Süderelbe geförderte Open Lab und Protospace ergänzt diese Infrastruktur gezielt um einen Bildungs- und Innovationsbereich. Geplant sind moderne Lern- und Arbeitsbereiche mit 3D-Druckern, Robotersystemen und Werkstattausstattung. Unter fachlicher Anleitung können Schülerinnen und Schüler Experimente zu Wasserstoff, Brennstoffzellen und Leichtbaumaterialien durchführen sowie eigene Projekte und Prototypen entwickeln.

Für die Zukunftsregion Süderelbe ist das Vorhaben ein zentrales Element ihrer Innovationsstrategie. Landrat Kai Seefried erklärt: „Mit dem Open Lab und Protospace investieren wir nicht nur in moderne Bildungsangebote, sondern in die Zukunftsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandorts. Das Projekt stärkt die Verbindung zwischen Schule, Forschung und Unternehmen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Landkreis Stade und in der gesamten Süderelbe-Region.“

Das Regionalmanagement der Zukunftsregion Süderelbe begleitet die Umsetzung des Projekts. Dr. Olaf Krüger, Leitung des Regionalmanagements der Zukunftsregion Süderelbe und Vorstand der Süderelbe AG, ergänzt: „Das Open Lab und Protospace ist ein Beispiel dafür, wie wir mit den Leitprojekten der Zukunftsregion regionale Stärken gezielt weiterentwickeln. Als Regionalmanagement bringen wir die Partner zusammen und begleiten die Projektträger dabei, Innovationen nachhaltig in der Region zu verankern.“

Das Gesamtbudget des Projektes beträgt über den Förderzeitraum von drei Jahren insgesamt rund 1,65 Mio. Euro. Rund 60 Prozent werden aus Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) über das Programm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ gefördert. Die Kofinanzierung übernehmen die Hansestadt Stade und der Landkreis Stade.

Über die Zukunftsregion Süderelbe
Im Rahmen des Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ wurde die Zukunftsregion Süderelbe vom Land Niedersachsen als eine von 14 Zukunftsregionen anerkannt. Als starke Gemeinschaftsinitiative haben sich die Landkreise Harburg (Leadpartner), Stade, Lüneburg, die Hansestadt Lüneburg sowie die Süderelbe AG zusammengeschlossen. Fokus der Zukunftsregion Süderelbe ist das Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“. Hierüber können Fördermittel beim Land Niedersachsen zur Umsetzung von Leitprojekten im Rahmen des Konzepts „Zukunftsregion Süderelbe – Die Region als Open Creative & Innovative Space“ beantragt werden.

Über die Süderelbe AG 
Die Süderelbe AG versteht sich als Ansprechpartner für Unternehmen, Investoren und Kommunen im Hamburger Süden. Schwerpunkte der Gesellschaft liegen in der Förderung des Wirtschaftsstandorts Süderelbe, der Stärkung der Leit- und Zukunftsbranchen sowie in den Unternehmensservices. Mit der Entwicklung und Umsetzung grenzübergreifender Konzepte und Projekte stärkt die Süderelbe AG die südliche Metropolregion Hamburg. Hamburg und die niedersächsischen Landkreise Harburg, Lüneburg und Stade sowie die Hansestadt Lüneburg gehören ebenso zu den insgesamt 119 Aktionären wie die Sparkassen der Region und zahlreiche private Unternehmen.

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Gruppenbild alle Projektpartner© Florian Viebrock
Gruppenbild Regionalmanagement mit Ministerin Walter© Florian Viebrock