Zukunftsregion Süderelbe

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Süderelbe Region im Zeitalter der digitalen Transformation durch Förderung von regionalen Innovationsprozessen für ein resilientes Wirtschaftsumfeld

Das Projekt

Das Land Niedersachsen hat mit dem Regionalentwicklungsprogramm „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ ein Förderprogramm aufgelegt, das es den unterschiedlichen Regionen in Niedersachsen ermöglicht, sich über Kompetenzaufbau und mehr regionale Zusammenarbeit zukunfts- und widerstandsfähig aufzustellen. 

Im Rahmen dieses Programms wurden wir als Zukunftsregion Süderelbe vom Land Niedersachsen anerkannt. Als starke Gemeinschaftsinitiative haben wir uns mit den Landkreisen Harburg (Leadpartner), Stade, Lüneburg, der Hansestadt Lüneburg sowie der Süderelbe AG zusammengeschlossen. Fokus der Zukunftsregion Süderelbe ist das Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“. Hierüber können Fördermittel beim Land Niedersachsen zur Umsetzung von Leitprojekten im Rahmen des Konzepts „Zukunftsregion Süderelbe – Die Region als Open Creative & Innovative Space“ beantragt werden.

Unser Ziel

Wir wollen die Innovationsfähigkeit der Süderelbe Region gezielt stärken und sehen diese als Schlüssel für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung. Unser Ziel ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Süderelbe Region im Zeitalter der digitalen Transformation durch Förderung von regionalen Innovationsprozessen für ein resilientes Wirtschaftsumfeld. Dies wollen wir durch den Aufbau und die Entwicklung von Kreativ- und Innovationslaboren (Open Creative- und Innovative Labs wie offene Werkstätten, Coworking-Spaces oder Startup-Einrichtungen) vorantreiben. Dazu setzen wir an den bisherigen lokalen Innovations-Schwerpunkten an und wollen in einem ersten Schritt mit „süderelbe.connect“, „süderelbe.digital“ und „süderelbe.efficient“ drei Leitprojekte zur Antragstellung führen und umsetzen. Während der Laufzeit des Programms bis Ende 2028 können weitere Vorhaben aus der Mitte der Region eingebracht und bei entsprechender Förderwürdigkeit umgesetzt werden.

Kontakt

MOIN!

Wir sind als Regionalmanagement der Zukunftsregion Süderelbe zuständig für das Management und die Koordination der Projektauswahlverfahren.  Dabei bilden wir die Schnittstelle zwischen den Landkreisen Harburg, Lüneburg, Stade sowie der Hansestadt Lüneburg und der Steuerungsgruppe als übergeordnetes Entscheidungsgremium bei der Projektauswahl.

Sie haben eine Projektidee die zum festgelegten Handlungsfeld „Regionale Innovationsfähigkeit“ passt? Wir beraten und unterstützen Sie gerne hinsichtlich der Realisierung von Projektvorhaben.

Freda Sudhoff
Projektmanagerin Zukunftsregion Süderelbe Kommunikation & Marketing
Caroline Girard
Caroline Girard
Projektmanagerin Zukunftsregion Süderelbe

Partner

Logo https://www.kvg-bus.de/
Logo Landkreis Lüneburg
Logo Landkreis Stade

Die Steuerungsgruppe ist ein übergeordnetes Beratungs- und Entscheidungsgremium bestehend aus 21 Mitgliedern aus dem kommunalen Bereich, Wirtschafts- und Sozialpartner:innen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft.

Die Aufgaben der Steuerungsgruppe umfassen u.a.:

  • Prüfung der Projektanträge auf Vorrang und Eignung
  • Prüfung der Förderwürdigkeit von beantragten Projekten
  • Strategischer Partner für das Regionalmanagement
  • Aktive Rolle als Multiplikator:innen und Netzwerker:innen

Steuerungsgruppe

Jens Böther Landkreis Lüneburg Projektpartner
Claudia Kalisch Hansestadt Lüneburg Projektpartner
Dr. Olaf Krüger Süderelbe AG Projektpartner
Rainer Rempe Landkreis Harburg Projektpartner
Kai Seefried Landkreis Stade Projektpartner
Frank Ahlborn Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade Wirtschafts- und Sozialpartner
Anna Fischer Arbeitgeberverband Stade Wirtschafts- und Sozialpartner
Prof. Dr. Ingo Hadrych hochschule 21 Wirtschafts- und Sozialpartner
Michael Petz IHK Lüneburg-Wolfsburg / IHK Elbe-Weser-Raum Wirtschafts- und Sozialpartner
Peggy Repenning PFH Göttingen Hansecampus Stade Wirtschafts- und Sozialpartner
Bernd Wiechel Arbeitgeberverband Lüneburg-Nordostniedersachsen Wirtschafts- und Sozialpartner
Prof. Dr. Wolfgang Bauhofer Zukunftswerkstatt Buchholz Zivilgesellschaft
Silvia Groth Klimawerkstatt im Landkreis Stade e.V. Zivilgesellschaft
Andrea Kowalewski feffa e.V. Zivilgesellschaft
Dr. Ralf Grote TUHH Technische Universität Hamburg Öffentliche Partner
Andrea Japsen Leuphana Universität Lüneburg Öffentliche Partner
Thomas Knaack Inno.NON GmbH Öffentliche Partner
Dr. Birgit Nolte Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg Öffentliche Partner
André Wiese Niedersächsischer Städtetag e. V. (Stadt Winsen) Öffentliche Partner
Matthias Reichert Wirtschaftsförderung im Landkreis Stade Öffentliche Partner

Süderelbe.Connect – 5G Hub Campus Nordheide

Autonome Fahrzeuge, intelligente Produktionsanlagen oder digitale Assistenzsysteme mit Augmented Reality zeigen, wie breit die Einsatzmöglichkeiten von 5G sind. Im TIP Innovationspark Nordheide steht mit dem 5G-Reallabor bereits heute eines der leistungsfähigsten Reallabore Deutschlands zur Verfügung – eine Infrastruktur, in der solche Anwendungen unter realen Bedingungen erprobt werden können.

Darauf baut das Leitprojekt Süderelbe.Connect – 5G Hub Campus Nordheide auf. Geplant ist ein neuer Standort, an dem Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an Anwendungen, Produkten und Geschäftsmodellen arbeiten und den Transfer von der Idee in die Praxis beschleunigen. 

Das Projekt ist am 1. November 2025 gestartet.

Süderelbe.efficient – OpenLab und Protospace

Das Leitprojekt OpenLab und Protospace soll im Rahmen des geplanten Wasserstoff-innovationszentrums H2AM im Landkreis Stade realisiert werden. Während das OpenLab insbesondere Schüler:innen praxisnah an MINT-Themen mit Schwerpunkt Wasserstoff heranführt, ermöglicht der Protospace die schrittweise Weiterentwicklung von Projekten und Prototypen. So sollen frühzeitig Begeisterung für MINT-Berufe geweckt und praxisnahe Lernräume geschaffen werden. Das Projekt leistet somit einen strukturellen Beitrag zur Fachkräftesicherung.

Durch die enge Verzahnung mit regionalen Akteuren des CFK-Valley - darunter Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Industrieunternehmen - entsteht ein durchgängiger Innovations- und Qualifizierungspfad von der schulischen Bildung bis in Ausbildung, Studium und industrielle Praxis. Auf diese Weise werden junge Talente systematisch für Zukunftstechnologien begeistert, regionale Wertschöpfungsketten gestärkt und langfristig qualifizierte Fachkräfte für die Transformationsfelder Leichtbau und Wasserstoff in der Region gebunden. 

Der Projektstart ist für den 01.08.2026 geplant.

Süderelbe.digital – Digitale Modellfabrik für die Wertschöpfung der Zukunft

Mit dem Leitprojekt Süderelbe.digital soll die regionale Wirtschaft durch Forschung und Wissenstransfer in den Zukunftstechnologien Additive Fertigung (3D-Druck), Automatisierung und Digitalisierung gestärkt werden.
Herzstück ist der Aufbau einer digitalen Modellfabrik, in der neue digitale Werkzeuge und Produktionsprozesse gemeinsam mit Wissenschaft und Unternehmen aus der Region entwickelt und erprobt werden. Ziel ist es, Lösungen zu schaffen, die über den heutigen Stand der Technik hinausgehen und neue Potenziale für vernetzte, automatisierte und KI-gestützte Wertschöpfung eröffnen.
Ein zentraler Bestandteil ist der systematische Wissenstransfer: Über einen öffentlichen Showroom sowie Veranstaltungen, Schulungen und Beratungen werden die Ergebnisse für Unternehmen sichtbar gemacht und in die Praxis überführt. So entsteht ein direkter Weg von der Forschung in die Anwendung – für eine zukunftsfähige, resiliente Wirtschaft in der Süderelbe-Region.

Das Projekt ist am 01.05.2026 mit einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn gestartet.

Süderelbe.efficient – ITN Buxtehude

Mit dem Zentrum für innovative Technologien zur nachhaltigen Entwicklung (ITN) soll in Buxtehude ein neuer Anlaufpunkt für Forschung, Wissenstransfer und Innovation entstehen. Das an der hochschule 21 angesiedelte Zentrum wird regionale Kompetenzen in den Bereichen nachhaltiges Bauen, Ressourceneffizienz, Energie und Digitalisierung bündeln und sichtbar machen.
Ziel ist es, Unternehmen, Wissenschaft und Kommunen enger zu vernetzen, Fachkräfte zu qualifizieren und neue Innovationsimpulse für die Region zu setzen.

Das Projekt ist am 01.03.2026 mit einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn gestartet.

ROLLE DES REGIONALMANAGEMENTS IN DER GOVERNANCE-STRUKTUR

SCHRITTE ZUR PROJEKTAUSWAHL

Was bisher geschah:

Im Rahmen des niedersächsischen Förderprogramms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ haben wir unter dem Titel „Zukunftsregion Süderelbe – Die Region als Open Creative & Innovative Space“ unter Einbindung von Wirtschafts- und Sozialpartnern, den Hochschulen sowie Vertreter:innen der Zivilgesellschaft in einer entsprechenden Projektarbeitsgruppe für das Handlungsfeld "Regionale Innovationsfähigkeit" ein Zukunftskonzept erarbeitet, und beim Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und regionale Entwicklung eingereicht. Auf Grundlage dieses Konzepts wurden wir als Zukunftsregion anerkannt.

Weitere Informationen:

Allgemeine Informationen und Angaben zum regionalpolitischen Instrument „Zukunftsregionen in Niedersachsen“.